Das Monatsprojekt

Mit Beginn des neuen Jahres 2020 nehmen wir in unserer ganzen Pfarrei eine gute Tradition aus der früheren Antonius-Pfarrei auf: die MONATSPROJEKTE. Ursprünglich hatte der Ausschuss für Mission, Entwicklung und Frieden an der Sankt Antonius-Kirche die Monatsprojekte initiiert. Dabei wird im jeweils aktuellen Monat für ein bestimmtes Hilfsprojekt im Sonntagsgottesdienst kollektiert und Spenden gesammelt. Mit Beginn dieses Jahres gibt es also in ganz Sankt Nikolaus ein Monatsprojekt.

Und so können Sie das Monatsprojekt durch eine Geldspende unterstützen:

  • einmal im Monat wird Kollekte für das jeweilige Projekt gehalten. Der Termin wird im Sonntagsbrief bekannt gegeben.
  • Sie überweisen ihre Spende auf das Konto der Kirchengemeinde Sankt Nikolaus Wesel und wir sorgen für die Weitergabe.  IBAN DE94 3565 0000 0000 1628 00 Verwendungszweck Monatsprojekt + Monat. Sofern sie eine Spendenbescheinigung wünschen, muss ebenfalls Name und Anschrift angegeben werden.  

Monatsprojekt August: Friedensdorf Oberhausen

Zwischen Heimweh und Hoffnung: Bis zu 150 kranke Kinder aus den Krisengebieten dieser Welt finden regelmäßig ein vorübergehendes Zuhause im Friedensdorf Oberhausen. Durchschnittlich sechs Monate bleiben die Kinder aus vielen verschiedenen Ländern dort, spielen, lernen, werden von Ärzten behandelt und können den Krieg in der Heimat eine Zeit lang vergessen, bis sie schließlich die Heimreise wieder antreten können.

Momentan warten vor allem Kinder aus Afghanistan und Angola darauf, dass sie wieder nach Hause können. So gut es ihnen während ihres Aufenthaltes in Deutschland auch geht, haben sie natürlich trotzdem hin und wieder Heimweh. "Aber das ist auch gut", erklärt Heike Bruckmann, Mitarbeiterin im Friedensdorf, "denn die Kinder sollen ja auch nach der Genesung nach Hause zurück." Gegen Heimweh hilft Ablenkung, und die gibt es im Friedensdorf zu genüge. Nach dem Frühstück und der, wenn nötig, täglichen Nachbehandlung wie dem Verbandswechsel, gibt es verschiedene Beschäftigungsangebote:
Das Miteinander zählt
Lesen, Schreiben und Rechnen, so wie Malen und Basteln und andere Gruppenstunden finden täglich großen Anklang bei den Kindern. Das Angebot hängt von den Fähigkeiten der jeweiligen, meist ehrenamtlichen, Betreuer ab. Wichtig ist den Mitarbeitern vom Friedensdorf, dass die Unterrichtseinheiten mit Kindern verschiedener Nationen abgehalten werden, denn nur so lernen sie das Miteinander mit Menschen aus anderen Ländern. Die Verständigung erfolgt zumeist auf Deutsch, aber für schwierigere Gespräche, wie die Erklärung einer bevorstehenden Operation, werden Dolmetscher benötigt. Die Kinder untereinander lernen beim Umgang mit den Kindern aus anderen Nationen auch ein paar Brocken der jeweiligen anderen Sprache. So lernen sie, dass man sich trotz verschiedener Sprachen und Kulturen verständigen kann.
Friedensdorf ist Begegnungsstätte
Eine weitere Aufgabe sieht der Verein in friedenspädagogischer Arbeit. Aussage soll hier sein, dass Krieg immer etwas Schlechtes und keine Lösung für Konflikte ist. Dafür gibt es die hauseigene Einrichtung des Bildungswerkes. Dort können interessierte Gruppen wie Schulklassen in der Begegnungsstätte übernachten und Tagungen sowie Seminare zu verschiedenen Themen abhalten, die von der Begegnungsstätte angeboten werden. Auch an Familien richtet sich das Bildungswerk. Zu verschiedenen Themen gibt es Veranstaltungen. Friedensdorf International wurde 1967 in Oberhausen gegründet und finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern. Ziel des eingetragenen Vereins ist es, Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten zu helfen. Dies geschieht auf dreierlei Weise: Das Friedensdorf beteiligt sich zum einen an Hilfsprojekten in den betreffenden Regionen. Dort werden Krankenhäuser, weitere Friedensdörfer und andere soziale Einrichtungen geschaffen. So soll gewährleistet werden, dass diese Länder in Zukunft über genügend eigene medizinische Mittel verfügen.
Bis dahin setzt sich das Friedensdorf für die medizinische Betreuung der Kinder im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren ein, denen in ihren Heimatländern nicht geholfen werden kann. Die Kinder werden in der Regel von den Ärzten der jeweiligen Länder für eine Behandlung in Deutschland vorgeschlagen. Dafür muss gewährleistet sein, dass die Kinder nach der erfolgreichen Behandlung in Deutschland wieder zurück in ihre Familien können und diese die Hilfe des Friedensdorfes wirklich dringend benötigen. Sind diese Kriterien erfüllt, werden die Kinder nach Deutschland eingeflogen und von ehrenamtlichen Ärzten behandelt. Erst danach ziehen sie in das Friedensdorf Oberhausen ein. Die häufigsten Gründe für die Behandlung in Deutschland sind Knochenentzündungen, die häufig auf schlechte Behandlungsmöglichkeiten bei Knochenbrüchen hinweisen, Verbrennungen und Geburtsfehler.

Friedensdorf International ist immer auf Mithilfe von außen angewiesen.

Die Kollekten am 15./16. August sind für das Monatsprojekt bestimmt. 

Weitere Informationen unter https://friedensdorf.de

Online-Spenden

Andrea Kirstein
Sachausschuss Mission, Entwicklung, Frieden
 

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Für das Frühstücksprojekt der KiTas besteht die Möglichkeit der Online-Spende über das Spendenportal der DKM. Bitte folgen Sie dem LINK.

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