Das Monatsprojekt in St. Antonius

Der Ausschuss für Mission, Entwicklung und Frieden an der Antoniuskirche (Eine-Welt-Ausschuss) initiiert monatlich ein Projekt, für das in dem jeweiligen Zeitraum Spenden gesammelt werden. Zwar ist dieses Spendenprojekt an St. Antonius angesiedelt, jedoch sind Unterstützer aller anderen Kirchtürme in unserer Pfarrei herzlich willkommen, sich über das jeweilge Monatsprojekt zu informieren und mit einer Spende einen Beitrag zu leisten. Der jeweilige Spendensonntag wird im SonntagsInfo bekannt gegeben.

Auf dieser Seite werden die aktuellen Monatsprojekte ausführlich vorgestellt.

Monatsprojekt August  - Friedensdorf Oberhausen
Hilfe und Hoffnung für verletzte Mädchen und Jungen

Seit einem halben Jahrhundert finden kranke und kriegsverletzte Kinder aus Krisengebieten in Oberhausen Hilfe-und die Hoffnung. Die ersten Kinder kamen 1967 aus Vietnam. Schwere Verletzungen hatten sie von Granaten und Minen und schwere Verbrennungen von Napalm. Das Friedensdorf organisierte Flüge, fand Krankenhäuser, die kostenlos operierten und viele Freiwillige, die mithalfen. Hinzu gekommen ist der Aufbau von Gesundheitsstationen in vielen Ländern zur Hilfe vor Ort. 

Ein Versprechen an Väter und Mütter

Noch immer holt das Friedensdorf Oberhausen verletzte Kinder nach Deutschland. Sie haben Kriegsverletzungen, häufiger noch Knochenentzündungen, Verbrennungen, Behinderungen, die im Heimatland nicht behandelt werden können - stets mit dem Versprechen an die Eltern, dass ihr Kind nach der Behandlung zurückkehrt; gesund, wenn es geht. Oft dauert das ein Jahr oder länger. Finanziert wird das allein durch Spenden.

Rund 170 haupt - und ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen für die Kinder, so weit weg von daheim. Für sie mehr Berufung als Beruf: „Diese Arbeit", sagt Thomas Jacobs, „muss man leben". Manchmal setzt sich der Chef auf eine Bank und sieht zu, wie die Kinder lachen und ausgelassen spielen. ,,Dann weiß ich, warum ich diese Arbeit mache: So sieht Frieden aus." 

Hilfe beim 77. Afghanistaneinsatz 

Am 14. Februar landeten 127 schwer kranke Kinder in Düsseldorf. Das jüngste ist erst eineinhalb, die ältesten zwölf Jahre alt. Weil Ärzte in ihren Heimatländern Afghanistan, Usbekistan, Tadschikistan, Georgien und Kirgistan nicht mehr helfen können, behandeln die Kliniken in Deutschland diese Kinder unentgeltlich. Hilfe ist dringend nötig: bei einem Kind aus Afghanistan liegen nach eine Entzündung zehn Zentmeter Knochen am Unterschenkel frei. Einem kleinen Mädchen fehlt ein Fuß. Die Gehhilfe eines Jungen ist aus Ästen gemacht. Nach den Operationen und Klinikaufenthalten übernimmt das Friedensdorf die Nachsorge in Oberhausen und bringt die Kinder geheilt nach Hause.

Dafür sind Spenden dringend nötig:
Mit 15 € tragen sie zu Medikamenten, Salben und Verbandsmaterialzur Wundversorgung bei.
Eine Spende von 38 € hilft bei der Anschaffung einer einfachen Gehhilfe für ein Kind auf dem Weg der Besserung.
Mit rund 49 € sichern sie einen großen Teil der Kosten, die durchschnittlich pro Tag für die Betreuung, Verpflegung und Unterbringung eines kranken Kindes entstehen. 
Eine Spende von 125 € trägt wesentlich zu einer Beinprothese bei. Damit kann ein Kind nach einer Amputation wieder selbstständig gehen. 

Für den Ausschuss MEF, Andrea Kirstein

Die Kollekten am 18. / 19. August 2018 in den Gemeindeteilen Obrighoven, Fusternberg und Schepersfeld sind für das Monatsprojekt bestimmt.

Pfarrbüro Sankt Nikolaus

Katholische Kirchengemeinde Sankt Nikolaus
Martinistraße 10a
46483 Wesel

Tel. 0281 300 2669 111
service@sanktnikolaus-wesel.de

Während der Sommerferien:
Mo.-Fr.: 10.00 - 12.00 Uhr
Di. u. Do: 16.00 - 18.00 Uhr

Büroleitung: Sigrid Hochstrat

Veröffentlichungen: 
Petra Klingberg
Tel: 0281 300 2669 117
petra.klingberg@sanktnikolaus-wesel.de

Mo: 09.00 - 12.00 Uhr 15.00 - 18.00 Uhr
Mi: 14.00 - 18.00 Uhr
Do: 09.00 - 13.00 Uhr